Anhang zu 706

 

Hallo Ihr Lieben,

die Ereignisse überschlagen sich.

Ich wollte eigentlich so schnell jetzt nach meiner Zuschrift Nr. 692 nicht nochmals was über den falschen Propheten schreiben, aber was ich jetzt gerade im Internet bei kath.net entdeckt habe, schockiert mich wieder zutiefst — und außer Euch lieben Mitchristen — scheint das in der Welt leider immer noch niemand zu registrieren :

Papst Franziskus betreibt — bislang sehr erfolgreich — einen Personenkult, bei dem sich alles um ihn dreht, fast niemand bemerkt es, und die Welt findet sein Verhalten nach wie vor richtig gut, modern, — "ein Papst zum Anfassen eben". Morgen möchte er ab ca. 8.50 Uhr — vor Beginn der Heiligen Messe zu seiner Amtseinführung — im Papamobil den Petersplatz umrunden, um sich ganz "volksnah" zu geben.

Ich frage mich:

Brauchen wir als Katholiken ein "aufgeblasenes kleines Horn auf dem Stuhl Petri"? (vgl. Botschaft Nr. 713)

Es sind Gottvater, Jesus Christus und der Heilige Geist, die wir zutiefst verehren, um die sich unser ganzer katholischer Glaube und unsere Hingabe drehen, obwohl wir wissen, das wir schwache und sündige Menschen sind.

Der Papst ist nicht Jesus Christus selbst — sondern er ist ein Mensch, der Jesus vertreten soll.

Wir Christen betreiben keinen Personen- Star- oder Papstkult, sondern wir ehren ausschließlich die Heiligste Dreifaltigkeit (siehe die Zehn Gebote Gottes: "Du sollst den Herrn deinen Gott lieben und ihm allein dienen, Du sollst keine anderen Götter neben mir haben...)

Die bislang größte Ungeheuerlichkeit aber, ist folgende Mitteilung:

Vatikansprecher Federico Lombardi teilt mit, das Papst Franziskus bei der morgigen heiligen Messe zu seiner Amtseinführung "eine gewisse Spontanität" liebt und das er deshalb nicht an der Kommunionausteilung mitwirken werde.

Ich kann diese ungeheuerliche Nachricht einfach nicht glauben — und doch scheint sie zutreffend zu sein...

Ein Stellvertreter Jesu Christi, der dessen Heiligen Leib, — Sein Heiligstes Opfer am Kreuz für uns alle — dermaßen herabwürdigt oder, wie Jesus Christus in einer Botschaft ankündigte, der Ihn jetzt schon.." in den Rinnstein wirft" ?

Sorry, Ihr Lieben — aber ich glaube, ich bin hier total im "falschen Film".... — oder ?

Der neue Papst ist bislang weder sterbenskrank, noch an einen Rollstuhl gefesselt, noch hat er irgendein Zitterleiden oder sonst irgendetwas das ihn ernstlich an der Austeilung der Heiligsten Kommunion hindert und er beliebt höchstpersönlich Jesus Christus nicht an die Gläubigen zu spenden ??????????????

Jesus Christus wird der Beliebigkeit geopfert — das wahre Gesicht des falschen Propheten zeigt sich der Welt.

Beten wir darum, dass die Welt die Wahrheit erkennen möge — und diesem Papst den weiteren Gehorsam verweigert.

Beten wir auch darum, das Franziskus seinen Riesenirrtum und seine Ehrfurchtslosigkeit erkennt — und diese schwere Sünde bereut, bevor es zu spät ist.

Es würde mich nicht wundern, falls der Zorn Gottes sich morgen während der Heiligen Messe durch ein gigantisches plötzlich auftretendes Unwetter bemerkbar machen würde. Ich könnte es Gott nicht verübeln und kann Ihn — gemeinsam mit Euch — nur um Seine Barmherzigkeit für alle fehlgeleiteten Seelen bitten, dass Er möglichst viele Menschen durch ein eindeutiges himmlisches Zeichen "wachrüttelt" und sie zurück zu Seiner wahren Kirche führt.

Beten wir unablässig für alle verhärteten Sünder, für alle lauen Christen, für alle fehlgeleiteten Propheten — besonders für Franziskus — und für alle, die Gottes Existenz weiterhin hartnäckig leugnen, um die Gnade der Bekehrung.

Was übrigens auch stimmt und immer wieder vereinzelt in Neuigkeitsberichten auftaucht:

Papst Franziskus beeindruckt nicht nur — sondern er verwirrt auch. Erstaunlicherweise fallen sogar (bis jetzt noch) renommierte Journalisten wie Paul Badde und der von mir sehr geschätzte Martin Lohmann (KTV-Chefredakteur) auf diesen so "ganz anderen neuen Papst" herein. Die Aussagen des Papstes und seine Botschaften mögen zwar einfach und "blumig" sein — sie sind aber tatsächlich sehr irritierend und widersprechen den Lehren der Kirche. Um das zu beurteilen, muss man sie manchmal mehrmals lesen, damit man begreift, was er wirklich mit seinen Aussagen an antichristlichem Verhalten bezweckt.

Viele seiner Aussagen werden auf ihn selbst zurückfallen, sofern er die katholische Kirche weiter wider dem göttlichen Willen "reformiert": „Wer nicht zum Herrn betet, der betet zum Teufel". Oder seinen Aufruf barmherzig zu sein und zu verzeihen, wird er sicher bald selbst unter Beweis stellen können, falls sich Menschen seinen "Reformen" bzw. seinem "frischen Wind" widersetzen werden....

Kardinal Bergoglio sagte 2007 ... "Treue ist immer Änderung, Aufkeimen, Wachstum"...

Das ist verwirrend und stimmt so nicht.

Eine solche von Bergoglio geforderte Treue ist ein Aufruf zu Akzeptanz und Toleranz der Sünde, die Jesus in einer Botschaft der Warnung deutlich anprangert.

Stellt euch bitte vor: Euer Ehepartner sagt: "Ja, das mit der Treue sehe ich auch genauso und deshalb werde ich mir jetzt eine Geliebte anschaffen, ich brauche Änderung, damit ich aufkeimen und wachsen kann. Änderung verändert mich, aber ich darf ja getrost darauf vertrauen, dass ich trotzdem noch als treu gegenüber meiner Ehefrau gelte.“ ... ?

Betrachten wir dieses Beispiel im Hinblick auf die Treue zu Jesus Christus, heißt das nichts anderes als dass wir mit dem Mund unsere Treue zum Herrn bekennen, aber durch unsere Taten uns vollkommen von Ihm abwenden — wir brauchen ja Änderung, denn wir wollen ja "aufkeimen", wachsen... Oder wir betrachten diese Aussage im Hinblick auf das biblische Hohelied der Liebe (Die Liebe ist langmütig, gütig, demütig, sie bläht sich nicht auf....), zu welchem diese schwammige Treueaussage in krassem Gegensatz steht. Das sind gleich mehrere interne Widersprüche, die sich vollkommen von der wahren Treue — die Hand in Hand mit Liebe und Hingabe einhergeht — unterscheidet. Wenn solche "Lehrsätze" nicht schizophren sein sollen — nun — dann weiß ich es auch nicht...

(Ich habe nicht studiert, von Philosophie keine Ahnung, sondern vertraue Jesus und meinem einfachen und — hoffentlich — gesundem Menschenverstand.)

Oder zu seinen Priestern sagte Bergoglio:.. "Tut eure Pflicht; die Aufgaben eures Amtes kennt ihr ja, übernehmt eure Verantwortung und lasst dann die Tür offen." Wofür die Priester die Tür offen lassen sollen, bleibt unklar — also kann genauso gut der Dämon willkommen geheißen werden wie Jesus Christus? Jesus Christus drängt sich nicht auf, er möchte von seinen gottgeweihten Dienern und von uns durch Gebet und vorbildhaftes Leben an unserer Türe empfangen werden — der Dämon allerdings wittert seine Chance: "Super, diese Türe ist mir nicht extra verwehrt, also bin ich willkommen und ich trete gerne ein, um Seelen zu verführen...."

Noch ein drittes Beispiel an seine Priester: "Wenn ihr könnt, mietet eine Garage, und wenn ihr den einen oder anderen disponiblen Laien auftreiben könnt, dann lasst ihn nur machen! Er soll sich um diese Leute hier kümmern, ein bisschen Katechese machen, ja, auch die Kommunion spenden, wenn er darum gebeten wird."

Ein Garage als würdiger Ort für eine Heilige Messe ? Armut hin oder her: aber eine einfache Hütte ist immer noch ein geeigneterer Ort als eine "Garage", oder hätte er vielleicht nicht doch noch besser ein "Kellerloch" empfehlen sollen?

Ein flexibler Laie, der ein bisschen katholisch ist, vielleicht auch noch ein bisschen über die Gottesgabe der Improvisation verfügt, da ist es ja auch sicherlich kein wirkliches Problem so gerade mal eben eine Heilige Messe zu feiern ?

Was meint der Kardinal mit "ihn nur machen"-lassen? Ein bisschen Show, ein bisschen Kasperletheater, und so schwer kann es doch gar nicht sein — das kriegt jeder mit ein bisschen Ahnung oder Übung schon hin... ja und die Kommunion — wenn's denn schon mal sein soll — kann der Laie auch noch einfach so spenden, — natürlich nur, — falls da eventuell eine Nachfrage danach besteht...?

Es wundert mich nicht, dass Jesus und Maria sagen, dass beide unsagbar unter der Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit der Menschen leiden und Jesus sich zur Zeit deshalb wieder in einem äußerst schmerzlichen Todeskampf (Agonie) befindet.

Beten wir deshalb ganz innig darum, dass weder Priester noch Laien jemals die heilige Eucharistie so schändlich entweihen mögen.

Was auch geschehen mag:

Jesus, ich liebe Dich, Jesus ich vertraue auf Dich!