740.

 

Hallo Ihr Lieben,

zur Zuschrift 738:

Bitte lies meinen Antwortversuch unter der Zuschrift 692, Punkt 1, nach. Dort habe ich mich darüber geäußert, warum ich glaube, dass Papst Benedikt tatsächlich geflohen ist und nicht etwa, wie der Welt erzählt wird, "freiwillig" gegangen ist.

Außerdem bitte ich zu bedenken, dass die Botschaften an mehreren Stellen von der massiven jahrelangen Unterwanderung von Freimaurern im Vatikan selbst berichten. Wie soll da ein wahrer Stellvertreter Christi, hochgelehrter Theologe und wirklich bescheidener Mensch wie Benedikt es bis zu seinem Tod schaffen, gegen alle "Stürme" und gegen massive öffentliche Widerstände, Druck ("Reformstau"), Skandale, Kampagnen und Anfeindungen in seinem Amt zu bleiben?

Gestern Abend ist mir übrigens beim Surfen im Internet eine merkwürdige Parallele aufgefallen:

Dort heißt es in einem Bericht von November 2010, das Papst Benedikt angewiesen hat, das bei allen Papstmessen ab jetzt nur noch die Mundkommunion — und wenn möglich kniend — gespendet werden darf. Entsprechend hat er alle Priester des Vatikans zu diesem die heilige Eucharistie aufwertenden Schritt angewiesen. Die Handkommunion muss die absolute Ausnahme bleiben und Benedikt selbst geht mit gutem Beispiel voran. Die Welt würde sagen: Oh, welch ein Rückschritt, welch überflüssiger Rückfall in alte Traditionen — wir Gläubige aber sagen: Gott sei Dank, endlich gilt der heiligen Eucharistie wieder die gebührende Hochachtung und Verehrung, die Jesus und Maria sich so sehr wünschen und übrigens auch in zahlreichen Botschaften diverser Propheten oder Seher seit langer Zeit anmahnen.

Die Parallele, die ich meine ist: genau seit November 2010 existieren diese Botschaften der Warnung, die an die Endzeitprophetin Maria von der göttlichen Barmherzigkeit mit der Bitte um weltweite Verbreitung gegeben werden.

Zufall oder gottgewollte Barmherzigkeit, dass die Mundkommunion bei Papstmessen und der Warnungsbotschaften-Start exakt zum gleichen Datum in Erscheinung treten? Ich glaube: nein. Gott lässt sich in Seiner übergroßen Barmherzigkeit, Geduld und Liebe nicht von uns Menschen beschränken oder "festlegen". Wir können Sein Tun — menschlich betrachtet — nicht "kategorisieren". Gott lässt sich nicht in eine "Schublade" stecken — Gott sei Dank im wahrsten Sinne dieses Wortes.

Liebe Geschwister im Glauben: Ist Euch übrigens auch schon aufgefallen, wie sehr sich die katholische Kirche jetzt seit der Papstwahl des Argentiniers in andauernder euphorischer Stimmung befindet? Alles scheint jetzt wunderbar in Ordnung zu sein, endlich ein weltoffener, menschenzugewandter Papst, und die Medien überschlagen sich mit Lob, Bewunderung — ja sogar echter Begeisterung. Eine Christin sagte mir, sie wolle jetzt unbedingt so schnell wie möglich nach Rom pilgern, um an einer Papstaudienz des "Neuen" teilzunehmen, — wunderbar so ein "herzlicher" Mensch, dieser Franziskus. Genau so einen Papst hat die Kirche in diesen schweren Zeit jetzt wirklich gebraucht — und welche Freude: Bestimmt dürfen wir jetzt endlich auf die Lösung so schwerer "Probleme" wie Frauenpriestertum, Zölibat, Missbrauchsskandalaufarbeitung, Vatileaks usw. hoffen.

Papst Franziskus weckt Hoffnung und sagt auch noch gleich ausdrücklich dass er Kardinal Walter Kaspar als einen "guten — wirklich sehr guten deutschen Theologen" betrachtet... Na, wenn das mal kein Grund zur Freude ist?

Ausgerechnet dieser "gute, deutsche Theologe" — Kardinal Walter Kaspar — der nachweislich Tod und Auferstehung Christi als "symbolisch" zu betrachtenden Akt in Frage stellt und die Gottschaft Jesu sogar offiziell leugnet (siehe hierzu auch Zuschrift Nr. 725) — hatte nämlich jetzt zu Beginn des Jahres bei der Frühjahrsversammlung der deutschen Bischöfe in Trier — ein zeichensetzendes "Geschenk" an die Frauen — sozusagen im Handgepäck mit dabei: das Diakonat für die Frau (wohlgemerkt nicht als Vorstufe zum Priestertum deklariert)!!! Wie wunderbar — endlich ein "Frauenversteher", in der ach so alten "Männerkirche"....

Hier soll jetzt endlich ein "neues Berufsbild" und Tätigkeitsfeld geschaffen werden — eine Öffnung zur Moderne, eine Beruhigungspille für aufmüpfige emanzipierte Christinnen? Wer braucht ein extra geschaffenes Diakonat für Frauen? In welcher Religionsgemeinschaft — außer dem Katholizismus — haben Frauen so viel zu sagen? Weder bei Juden, Hindus, Moslems oder Buddhisten haben Frauen irgendeine besondere herausragende Bedeutung für das Heilsgeschehen. Frauen erfahren nirgendwo sonst soviel Wertschätzung wie bei den katholischen Christen, und die Tatsache, das es sogar anerkannte Patroninnen und Kirchenlehrerinnen gibt, stellt sogar das bestehende Frauenpriestertum der evangelischen Kirche ganz klar ins Abseits.

Obwohl ich — als Frau — ein positives Echo über meinen Leserbrief zum (nicht gottgewollten) Frauenpriestertum bekommen habe:

Hat niemand der Bischöfe meinen Leserbrief gelesen? Wer braucht allen Ernstes Frauen als Priester?

Wäre dies Gottes Wille, so wäre die Gottesmutter Maria mit Sicherheit die erste offizielle Priesterin der katholischen Kirche. Jesus hat uns Maria unter seinem Kreuz aber nicht als Priesterin gegeben — sondern er hat sie uns als Seine und unsere Mutter geschenkt.... Keine einzige der großen heiligen Frauen, Kirchenlehrerinnen oder Patroninnen hatte nachweislich Ambitionen "Priesterin" zu sein, keine große Heilige hat diese Berufung oder diesen Status jemals eingefordert!

In welcher Religionsgemeinschaft — außer im Christentum — gibt es Gemeinde- und Pastoralreferentinnen, Theologinnen?

Ich habe noch nie davon gehört, dass eine Frau beispielsweise "Muazzin" wäre und zum Gebet vom Turm der Moschee aufruft oder dass eine Frau die Gebete in der Moschee leitet oder dass es einen weiblichen "Buddha" gibt....

Die meisten Christen und Möchtegern-Emanzen wissen mit dem Begriff des "ungeweihten Priestertums" jedes Christen nichts anzufangen, da sie ihren eigenen christlichen Glauben überhaupt nicht kennen, möglicherweise noch nicht mal eine Bíbel besitzen — geschweige denn — diese überhaupt lesen.

Was will ich Euch mit dieser scheinbaren Euphorie um die katholische Kirche sagen?

Nun, mir scheint: Es handelt sich hier um die berühmte "Ruhe vor dem Sturm".

Würden wir die Botschaften nicht lesen, wären wir sicher nicht außergewöhnlich wachsamer als andere Christen es auch sind.

Vieles würde unser Herz zwar beunruhigen, aber — alarmiert — nein, das wären wir gewiss — bis auf ganz wenige Ausnahmen von Euch — sicher nicht. Alles wäre ja auch — wie oben beschrieben — jetzt endlich "in bester Ordnung" und mit der Kirche könne es jetzt nur noch "aufwärts gehen"....

Franziskus gibt wirklich bis jetzt nur ganz wenig Anlass — bei seinen Worten oder Taten — genauer hinzusehen.

Außerdem beruhigt es ja auch ungemein, zu sehen wie scheinbar brüderlich Franziskus und Benedikt bis jetzt miteinander umgehen, telefonieren, sprechen, sich gegenseitig Sympathie bekunden und sich umarmen. Das alles soll uns glauben lassen, die Botschaften wären wohl jetzt definitiv "aus dem Ruder" geraten — mit der Behauptung des falschem Propheten auf dem Stuhl Petri, Verwirrung der Gläubigen usw.

Betrachtet man den Umgang von Benedikt mit Franziskus aber genauer, so muss man feststellen: Jesus Christus selbst hat Seine Freunde, die Apostel und Jünger genauso behandelt wie Benedikt es jetzt mit Franziskus tut: brüderlich und mit gegenseitiger Eintracht.

Obwohl Jesus wusste, dass er durch einen seiner Glaubensbrüder (Judas) verraten werden würde, ist Er allen mit der gleichen brüderlichen Liebe, Respekt, Hochachtung und tiefer Demut begegnet, so dass Jesus ihnen sogar am Gründonnerstag nicht den "Kopf" — sondern dienend die Füße gewaschen hatte.

Der Gründonnerstag ist der Abend der ersten Heiligen Messe und des Einsetzens des Priestertums.

An diesem bedeutenden Abend hat Jesus sich von seinen engsten Freunden mit dem Vermächtnis seines kostbaren Leibes und Blutes verabschiedet. Das gleiche Entsetzen — das die Jünger befiel — als Jesus ihnen sagte, das Einer der Ihren Ihn verraten würde, befällt auch uns jetzt in dieser Karwoche, denn die Leidensgeschichte Christi spiegelt sich jetzt tatsächlich ganz authentisch in unserer Zeit wider: Benedikt ist und bleibt der wahre Stellvertreter Christi — und Franziskus wird — gemäß der Botschaftsaussagen voraussichtlich — zum Judas werden. Er wird Jesus — und damit Seinen Heiligen Leib — die katholische Kirche — verraten. Welches Gräuel er — vermutlich wie Judas am Gründonnerstag — letztendlich offenbaren wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht wird es seine Aufforderung sein — das wir Christen — wie kürzlich von Franziskus gesagt — niemals mehr traurige Menschen sein sollen. Das allein wäre kein Grund zur Aufregung, aber die Tatsache, das Franziskus möglicherweise damit einhergehend verkündet, die Sünde wäre jetzt ein — für allemal tot — sie wäre sozusagen durch Christi Kreuzigung für uns alle endgültig "tot", "gestorben" und "vernichtet". Deshalb sollten wir unser Leben fortan nur noch der christlichen Freude und Zuversicht widmen und deshalb werden wir zukünftig auch keine Beichte mehr benötigen und gleichzeitig wird damit das Priestertum, das Jesus am Gründonnerstag eingesetzt hat, außer Kraft gesetzt. Das, was Jesus uns als Geschenk der Barmherzigkeit Gottes (Beichte, Priestertum) hinterlassen hat, wird wertlos werden — und noch viel schlimmer — der schreckliche qualvolle Kreuzestod Christi wird als vollkommen sinnloses Sterben aufgefasst werden. Die Idee der Erlösung aller Menschen durch den Kreuzestod Jesu Christi wird zwar grundsätzlich als "gute Idee" Gottes "gewürdigt" werden — aber Franziskus wird — fürchte ich — erklären, das die "Erlösung" durch den Messias absolut "überflüssig" gewesen sei. "Gott will doch nur unser Bestes" und so was Trauriges oder Schlimmes wie die Sünde, will er Ewig Gute Gott doch auch nicht — oder? Also freuen wir uns, freuen wir uns doch auf Ostern. — Auf was für ein Ostern denn????

Jesus kündigt an, dass der Gräuel noch in dieser heiligen Woche und noch vor dem Karfreitag geschehen wird und dass es allen die Augen öffnen wird — nur dass viele trotzdem die Wahrheit nicht sehen oder akzeptieren werden.

Deshalb gehe ich davon aus, dass das wahre Gesicht des falschen Propheten sich am Gründonnerstag zeigen wird.

Beten wir unablässig für Franziskus!